Deutsch - Drahthaar der" Allrounder" unter den Jagdhunden
Züchter - Ausbildung - Verbandsprüfungen
Seine Erkennungsmerkmale: " Sind sein "Bart und seine Augenbrauen " Vom Welpen über seine Pflege, sein Wesen und die Haltung bis hin zur Ausbildung und Prüfung zum fertigen Jagdgebrauchshund.
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Ehrenteller für Hundeausbildung
Bild: 1 VGP - Gruppe ( 1645 ) Bild: 2 Bringtreue ( 1775 ) Bild: 3 VGP Hund ( 2325 ) Prüfung 2006 Prüfung 2007 bester Hund 2oo7
Für alle Keramikartikel aus der Töpferei ( HD - Keramik ) gilt die Devise: Handarbeit in guter Quallität in Bezug auf Anwendung, Service, Vielseitigkeit mit Nachkaufgarantie, zu liefern. Alle unsere Glasuren sind Lebensmittelecht und für die Spülmaschine geeignet.
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" Jagd ohne Hund ist Schund " Alles zum Thema Jagdhund "
Prüfungen:
1) Verbandsjugendprüfung ( VJP )
2) Herbstzuchtprüfung ( HZP )
3) Verbandsgebrauchsprüfung ( VGP )
4) Bringtreueprüfung ( BTR )
5) Alterszuchtprüfung ( AZP )
6) Verbandsprüfung nach dem Schuß ( VPS )
7) Bringleistungsprüfung ( BLP )
8) Gebrauchsprüfung ( GP )
9) Eignungsprüfung ( EP )
10) Verbandsschweißprüfung ( VSwP )
Verein Deutsch - Drahthaar e.V.
Formblatt: Nennung zur Verbandsprüfung
Anklicken nacheinander:!!
Service > Formular > Formblatt 1 - Nennung zur Verbandsprüfung ( VJP - HZP - VGP - VSWP - VFSP - Zuchtschau.
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DD - Deutsch Drahthaar
Züchter: Dieter Jochims Homepage: http://www.liether-moor.de E.- Mail: liether-moor@t-online.de Tel: 04835 / 7528 Fax: 04835 / 7528 Jagdlicher Verwendungszweck:
Einsatz als Allrounder
arbeitet gut auf dem Feld, dem Wasser und dem Wald
bringt von Hause aus Wild- und Raubzeugschärfe mit
apportiert zuverlässig
Erscheinung:
mittelgroßer, selbstbewußter Hund, er will arbeiten.
Seine Eigenschaften: Klugheit, treu ergeben, ausgeglichen, wachsam, leistungsstark, wesensfest und in der Jagd vielseitig einsetzbar.
Größe: Rüde 60- 67 cm, Hündin 56- 62 cm
Farbe: braun- und schwarzschimmel, hell- und dunkelbraun
Gewicht:
liegt bei 27- 35 kg
Haar:
hartes, dicht anliegendes Fell, mit reichlich Unterwolle; Varriationen in Länge, Dichte und Rauhhaarigkeit noch zu finden
Temperament:
unermüdlich, ausdauernd, lebhaft
Allgemeines / Geschichte:
Der DD ist der weitverbreitetste Vorstehhund in Deutschland. Er wurde gezüchtet aus Deutsch Kurzhaar, Deutsch Langhaar und rauhhaarigen Vorstehhunden. Seit 1924 gibt es einen offiziellen Standard vom DD. Er ist sehr Anpassungsfähig, nimmt auch Führerfehler nicht so krumm. Er läßt sich im Zwinger und in der Wohnung halten.
Deutsch - Drahthaar
Die Entstehung der Rasse Deutsch-Drahthaar geht an den Anfang des 20. Jahrhunderts zurück, und die grundlegende Idee, die zur Züchtung dieser neuen Rasse führte, ist bis heute für die Deutsch-Drahthaar-Zucht entscheidend:
Es ging damals darum, einen möglichst vielseitigen und leistungsstarken Jagdgebrauchshund zu züchten, der außerdem mit seinem dichten und harten Haar und einer kräftigen körperlichen Konstitution gegen die Unbilden des Wetters aber auch gegen Dornen und Brennnesseln, gegen die stechende Sitkafichte und das schneidende Schilf gefeit sein sollte. Das Streben nach Vielseitigkeit bedeutete, daß sowohl im Wasser, bei der Jagd auf Enten, als auch im Feld, wo es Hühner, Fasanen und Hasen vorzustehen und nach ihrer Erlegung zu apportieren galt, gute und unermüdliche Arbeit geleistet werden mußte.
Vor allem auch im Walde, wo große Dickungen durchstöbert wurden und wo ein krankes Wild vielleicht über lange Strecken verfolgt werden mußte, damit es zur Strecke kam, war ein passionierter und arbeitsfreudiger Hund gefragt. Die deutschen Jäger forderten also von ihrem Hund viele unterschiedliche Leistungen und unterschieden sich darin von den Engländern, die für das Vorstehen – also das Anzeigen – des Wildes einen anderen Hund – z.B. den Pointer - einsetzten, als für das Apportieren, für das z.B. der Retriever Verwendung fand.
So wurden um 1900 aus den Hunderassen mit rauem Haar die jagdlich besten Hunde ausgewählt, um die neue Rasse "Deutsch Drahthaar" zu gründen. Der Deutsch-Stichelhaar, der Pudelpointer, und der Griffon bildeten den Grundstock. Hinzu kamen noch Einkreuzungen des Deutsch-Kurzhaar, dessen Fell zwar nicht dem Standard der
neuen Rasse entsprach, durch dessen Blut aber die Leistungen des Deutsch-Drahthaar bei der Suche und dem Vorstehen im Feld verbessert werden sollten.
Der Freiherr Sigismund von Zedlitz und Neukirch (1838-1903), auch „Hegewald“ genannt, hatte immer gefordert, die Leistungsfähigkeit des Jagdhundes zum obersten Zuchtziel zu erheben. Seine Gedanken wurden zum Prinzip der Deutsch-Drahthaar-Zucht. Ihm zu Ehren wird jährlich die „Hegewald-Zuchtprüfung“ durchgeführt, auf der die leistungsstärksten Junghunde präsentiert werden.
Der Deutsch-Drahthaar ist zum verbreitetsten Jagdgebrauchshund in Deutschland geworden, und mit ca. 3500 Welpen pro Jahr braucht er auch den Vergleich mit keiner anderen Hunderasse zu scheuen. Die Geschichte der Deutsch-Drahthaar-Zucht ist mit ihrem Motto "... durch Leistung zum Typ" eine Erfolgsgeschichte geworden ist.
Der Rassestandard und die Zuchtordnung unseres Deutsch - Dtrahthaar

Der Deutsch-Drahthaar tritt seinem Gegenüber immer mit Selbstbewußtsein entgegen. Sein Blick ist offen, aufgeweckt und aggressionslos, sein Gesichtsausdruck soll Adel verraten. Die dunkelbraunen Augen haben jenen treuen Ausdruck, der den Menschen immer wieder für ihn einnimmt und liegen unter deutlichen Augenbrauen. Der charakteristische dichte Bart an Ober- und Unterkiefer ist neben den Augen ein weiterer Blickfang. Die Schulterhöhe des Deutsch-Drahthaar liegt – auch abhängig vom Geschlecht - zwischen 57cm und 68 cm, seine Rumpflänge soll sich etwa mit der Schulterhöhe decken, so daß der Körper quadratisch ist. Die Rute des Deutsch-Drahthaar wird im Alter von wenigen Tagen, wenn die Nerven noch kaum ausgebildet sind und deshalb eine Schmerzempfindlichkeit nicht gegeben ist, kupiert. Dies soll verhindern, daß der Hund sich seine ungeschützte Rute bei der Jagdausübung in unwegsamem Gelände verletzt.
Eine breite und tiefe Brust läßt viel Raum für die inneren Organe, deren Ausbildung für die gute und gesunde Konstitution des Hundes unerlässlich ist . Der Körper des Deutsch-Drahthaar ist gut bemuskelt, seine Bewegungen sind kraftvoll und elegant. Obwohl ein Hauptaugenmerk in der Drahthaarzucht auf Charakter und Leistung des Hundes liegt (Durch Leistung zum Typ ...), ist es gelungen, einen einheitlichen Typ mit einer Behaarung zwischen 2 und 4 cm Länge herauszuzüchten, so dass das Haar die Konturen des Körperbaues nicht verdeckt. Eine dichte Unterwolle unter dem Deckhaar schützt den Hund vor Kälte und Verletzungen.
Der Deutsch-Drahthaar wird in drei Farben gezüchtet: Seine Ursprungsfarbe ist braun, aber neben dem einfarbig braunen Hund gibt es den Braunschimmel als häufigste Farbvariante und den Schwarzschimmel. Insgesamt ist der Deutsch-Drahthaar ein sehr robuster Hund.
Die Deutsch - Drahthaarhündin

Neben der kompromißlosen Leistungszucht bestimmt eine weitere Idee aus der Gründerzeit bis heute den Deutsch-Drahthaar, nämlich die Idee innerhalb eines gewissen Rahmens, eine weitgehende Freizügigkeit bei der Zucht zu gewährleisten und somit Sachverstand und persönlichen Einsatz der einzelnen Züchter zu fördern.
Die Zuchtwarte der regionalen Gruppe arbeiten mit den Züchtern ihrer Region zusammen, und beraten sie. Ein Zuchthund muß jagdliche Prüfungen bestanden haben, er muß frei sein von wesensmäßigen Mängeln, von schweren körperlichen Fehlern, zu denen z.B. das Fehlen bestimmter Zähne gehört, und er darf keine genetische Defekte haben.
Innerhalb dieses Rahmens der Zuchtordnung können die Züchter ihre Zuchtwahl frei von weiteren Vorschriften durchführen. Eine dirigistische Zucht liegt nicht im Interesse des Vereins und der züchterische Erfolg und die Beliebtheit der Rasse zeigen, daß sich der Weg über die Eigenverantwortung des Züchters gelohnt hat: Der Deutsch-Drahthaar hat keine Probleme mit vererbbaren Krankheiten, seine Leistungsfähigkeit ist konstant und seine Erscheinung spricht sehr viele Menschen an.
Haltung, Erziehung und Ausbildung des Deutsch-Drahthaar

Der Deutsch-Drahthaar ist ein Arbeitshund für die Jagd, nur bei ausreichender Beschäftigung fühlt er sich wohl. Er hat ein robustes und ausgeglichenes Wesen, er nimmt so leicht nichts übel. Deshalb müssen ihm auch in der Ausbildung deutliche Grenzen aufgezeigt werden, die er aufgrund seiner Intelligenz aber schnell akzeptiert. Wenn er mit seiner Familie zusammen sein kann, ist er zufrieden. Er leidet aber nicht unter dem Alleinsein und kann sich gut mit sich selbst beschäftigen. Häufig döst er vor sich hin oder beobachtet die Umgebung. Deshalb kann er völlig unproblematisch im Zwinger gehalten werden. Auch kalte Nächte kann er in einer isolierten Hundehütte im Freien verbringen. Das stärkt seine Konstitution und hilft ihm, sein wetterhartes Haar bestmöglich zu entwickeln.
Natürlich braucht er aber täglichen Umgang mit dem Menschen, und er braucht Bewegung! Als Arbeitshund, der auch einen schweren, häufig 5kg schweren Fuchs über längere Strecken tragen können muß, benötigt er Training für seine Muskeln und seine Kondition. Außerdem braucht er solche Herausforderungen zu seiner Zufriedenheit. Ein Leben als Faulenzer ohne Aufgaben würde ihn unglücklich machen. Ausflüge mit dem Fahrrad sind ihm daher in der Zeit, wenn keine Jagd anliegt, besonders willkommen. Aber auch ausgedehnte Spaziergänge macht er gerne mit, und wenn er dann noch etwas zum Apportieren mitbekommt, was er Herrchen immer wieder bringen darf, dann ist er zufrieden und erledigt seine Bringaufgaben schwanzwedelnd.
Die Erziehung und Ausbildung des Deutsch-Drahthaar beginnt bereits im Welpenalter:
- Das Herankommen auf Ruf und Pfiff,
- das Gehen an der Leine und
- das "Sitz" und "Platz"
sollte bereits der Junghund beherrschen.
Danach beginnt die Ausbildung im Apportieren zu Land und im Wasser.
Außerdem muß der Gehorsam des Hundes gefestigt werden, und der Deutsch-Drahthaar wird auf die Prüfungen des Jagdgebrauchshundeverbandes vorbereitet, bei denen die natürlichen Anlagen des Junghundes überprüft werden.
Dies sind die
- Verbandsjugendprüfung (VJP), die im Frühjahr stattfindet, der Hund ist dann in der Regel ein Jahr alt, und die
- Verbandsherbstzuchtprüfung (HZP), die im Herbst nach der VJP veranstaltet wird.
Verbandsgebrauchsprüfung (VGP)

Den Abschluß der Ausbildung dokumentiert die Verbandsgebrauchsprüfung (VGP), auf der der jetzt erwachsene Hund in 30 verschiedenen Fächern geprüft wird. Hier, in den verschiedenen Aufgabengebieten in Wald, Feld und Wasser, kann der vielseitige Deutsch-Drahthaar wie in der Jagdpraxis sein hohes Leistungsvermögen eindrucksvoll unter Beweis stellen.
Natürlich kann der Deutsch-Drahthaar auch so manche andere Aufgabe zuverlässig erfüllen: Er ist wachsam und treu, was ihn zu einem guten Schutzhund werden läßt, und er ist mit seinem ruhigen und selbstbewußten Wesen ein idealer Spielkumpan für die Kinder. In der heutigen Zeit, in denen ein Hund, der täglich zur Jagd eingesetzt werden kann, eher die Ausnahme darstellt, ist es besonders wichtig, daß der Deutsch-Drahthaar auch im sonstigen gesellschaftlichen Leben, in Haus und Hof, im Auto, im Restaurant und auf Reisen ein angenehmer Begleiter ist.
Appotieren Vorstehen
| Der Deutsch - Drahthaar sucht mit seiner feinen Nase planmäßig das ganze Gelände ab. gefundenes Wild steht er vor, um es seinem Herrn anzuzeigen, der so ruhig zu Schuß kommen kann. |
| Der Deutsch - Drahthaar sucht angeschossenes und krankes Wild mit großer Konzentration nach und trägt es auch über weite Entfernungen seinem Herrn zu. |
Totverbeller Entenjagd

| Darüber hinaus ist der Deutsch - Drahthaar ein exzellenter Wasserhund wie er für eine tierschutzkonforme Jagd auf Wasserwild unerläßlich ist. er läßt jede Entenjagd zu einem Erlebnis werden. |
| Durch seine Ruhe und Konzentrationsfähigkeit gepaart mit eisernem Durchhaltewillen erbringt der Deutsch - Drahthaar auch auf der Schweißfährte, das ist die oftmals über 40 Stunden alte Spur des kranken Schalenwildes Höchstleistungen. Auch nach Verkehrsunfällen mit Wild werden so die Leiden der Kreatur verkürzt. |
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Suchjagd, Stöberjagd, Buschieren:
Bei diesen drei Jagdarten ist der ausgebildete Jagdhund der Hauptakteur.
Die Suchjagd erfolgt im freien Feld mit dem Vorstehhund (z.B. Deutsch-Drahthaar, Großer und Kleiner Münsterländer oder Irish-Setter), der die Wildarten Hase, Kanin, Rebhuhn oder Fasan durch weites Absuchen der Felder findet, vorsteht und nach dem Schuß apportiert.
Beim Buschieren sucht der Vorstehhund unter der Flinte (ca. 25 – 30 Meter vor dem Schützen) in gruppiert bewachsenem aber noch übersichtlichem Gelände. Er zeigt Niederwild durch Vorstehen an, so daß der Schütze es erlegen kann.
Zur Stöberjagd werden spurlaute Stöberhunde eingesetzt, die Hecken, Dickungen, Jungwald und Schilfpartien selbständig nach Wild absuchen und aus der Deckung heraus dem Jäger zutreiben.
Lockjagd:
Fast alle Tierarten lassen sich durch die Nachahmung arteigener Laute oder durch Laute ihrer Beutetiere zu einem bestimmten Platz locken.
Schalenwild wird während der Brunft durch die Fiep- oder Mahnlaute der brunftigen weiblichen Tiere gelockt. Auf den brunftigen Rothirsch wirkt sowohl der nachgeahmte Ruf des Hirsches, als auch der des weiblichen Wildes.
Wildgänse, Wildenten und Ringeltauben lassen sich durch die Nachahmung ihrer eigenen Laute gut locken.
Raubwild wird durch Klagelaute seiner Beutetiere (Hasenklage, Kaninchenklage, Mäusepfeifen) angelockt.
Die einzelnen Lockrufe kann der Jäger entweder mit den Lippen oder mit Instrumenten erzeugen, die entweder aus Naturmaterialien selbst gefertigt werden oder im Fachhandel in großer Auswahl zu beziehen sind. So gibt es z.B. das Mäusepfeifchen und die Hasenquäke, um den Fuchs anzulocken.
Luderplatz:
Der Luderplatz dient der Bejagung des Raubwildes. Zerkleinerte Brocken von Wildaufbruch oder nicht mehr verwertbarem Wild (Unfallwild) werden ausgelegt und mit Stroh oder Mist abgedeckt. Der Platz liegt hier gut einsehbar zum Beispiel vor einem Ansitzplatz und entgegen der Hauptwindrichtung. Ein Strohhaufen mit eingestreuten Getreidekörnern zieht Mäuse an und hat dann auf die Raubwildarten Fuchs und Marder die gleiche anziehende Wirkung.
Kirrplatz:
Die Kirrung dient der gezielten Bejagung einer bestimmten Wildart, in aller Regel dem Schwarzwild. Landesüblich angebaute Futtermittel wie z. B. Getreide, Mais, Rüben, Kartoffel werden in geringen Mengen so ausgelegt, daß nur Wildschweine an das Futter herankönnen. An der Kirrung können die Wildschweine beobachtet und nach Alter oder Geschlecht gezielt erlegt werden.
Schlachtabfälle oder Abfälle aus verarbeitenden Lebensmittelbetrieben und Küchen dürfen selbstverständlich nicht an Luder- oder Kirrplätzen ausgebracht werden.
Baujagd:
Zur Baujagd auf den Fuchs oder seltener auf den Dachs werden die Erdhunde Teckel und Terrier als Spezialisten eingesetzt. Die Aufgabe der Hunde ist es, das Raubwild aus dem Bau zu treiben.
Beim sogenannten Frettieren treiben Frettchen (domestizierte Iltisse) Kaninchen aus ihren Bauen. Die Kaninchen werden dann entweder mit der Flinte erlegt oder mit Netzen gefangen
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Die Jagdhaftpflichtversicherung
Die Jagdhaftpflichtversicherung, die jeder Jagdscheininhaber gemäß § 17, Absatz 1, Ziffer 4 des Bundesjagdgesetzes nachweisen muss, schließt im allgemeinen die Haltung von zwei bis drei Jagdhunden, die nach anerkannten Regeln "als zur Jagd brauchbar oder als in jagdlicher Abrichtung befindlich" gelten, in den Versicherungsschutz ein. Dieser Schutz umfaßt nicht nur die Schäden, die bei der Ausübung der Jagd eintreten, sondern das gesamte Hundehalterrisiko, also auch die Verwendung des Hundes außerhalb der Jagd. Voraussetzung ist allerdings der Abschluß einer Haftpflichtversicherung zu Beginn der Jagdjahres.
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Die Hundesteuerverordnung der Gemeinden
Hundesteuer ist eine kommunale Steuer. Die Hundesteuerordnung der Gemeinden, die auf den Grundlagen der landesgesetzlichen Regelungen erlassen wird, sehen bei Jagdhunden Steuerermäßigung oder sogar Steuerbefreiung für geprüfte Jagdgebrauchshunde der Jagdausübungsberechtigten und den Diensthunden von bestätigten Jagdaufsehern, Berufsjägern und Forstbeamten vor.
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Absolute Leinenpflicht für Hunde!
Innerhalb der Brut- und Setzzeit ist in der freien Natur immer Leinenzwang für Hunde. Dieses ist vom Gesetzgeber für den Zeitraum vom 01.04 bis 15.07. zum Schutz der wild lebenden Tiere festgelegt worden! (1 Abs. 5 FFOG (Feld- und Forstordnungsgesetz) wer dagegen verstößt erfüllt den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit / Bußgeld !!!
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1. Tollwut: ( Impfung hält 12 Mon., ab Impftag )
In Deutschland nicht vorgeschrieben (Ausnahmen durch Ordnungsämter in starken von Tollwut gefährdeten Gebieten). Verreise ich heute im Bereich der EU ist die Tollwutimpfung vorgeschrieben und muss im Tierpass (für Hunde, Katzen und Fretchen) festgehalten sein, ansonsten gelten die Bestimmungen des jeweiligen Landes. Ausnahmen gellten ebenfalls bei nationalen und internationalen Ausstellungen. Trotzdem sollte jeder verantwortungsvolle Hundhalter zum Selbstschutz, zum Schutz seines Hundes und anderer Tiere diese Impfung durchführen lassen. Die Impfung kann nur durch den Tierarzt durchgeführt werden.
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2. Entwurmung: (alle 3 Monate)
Die Entwurmung eines Hundes sollte der Hundehalter alle 3 Mon. durchführen. Die Entwurmung dient zum Schutz des Menschen und anderer Haustiere sowie der Gesundheit des Hundes. Die so genannte Wurmkur kann durch den Halter selber durchgeführt werden. Es gibt hier verschiedene Dareichungsformen (Pasten, Pillen usw.) hier sollte man sich nach dem Tier richten. Der Hundehalter soll diese Kuren ebenfalls zur Sicherheit in den Impfpass eintragen. Denn nur ein gut abgesicherter Hund stellt keine Gefahr für sich und die Umwelt mit Infektionskrankheiten da. Wegen der anderen Impfungen, sollten Sie mit dem Tierarzt sprechen. Ein guter Tierarzt wird dem Hund nur die Impfungen verabreichen, die er wirklich braucht. Als verantwortungsvoller Hundehalter sollte man hier aber trotzdem nachfragen.
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